Erich Maria Remarque: „Die Nacht von Lissabon“ und „Im Westen nichts Neues“
Professorin Hui-Chun Cheng spricht über die Romane „Die Nacht von Lissabon“ und „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque.
„Die Nacht von Lissabon“ ist Remarques ergreifendster Roman. Es ist die Geschichte vom Elend und von der Größe des Menschen im Krieg, eine Geschichte, die zeigt, dass es weder einen Preis für Menschlichkeit gibt noch einen Preis für Unmenschlichkeit. Es gibt nur Geschichten von Jammer und Elend, von Größe, Liebe und Leidenschaft. Der Roman ist ein Gleichnis der absurden menschlichen Situation im Machtbereich der Diktatur.
Mit „Im Westen nichts Neues“ begründete Erich Maria Remarque seinen Weltruhm und schuf ein zeitlos gültiges Bild der Schrecken des modernen Krieges. Der pazifistische Roman machte Remarque zum Feindbild der Nationalsozialisten, sodass er früh schon aus Deutschland emigrierte. Seine Fluchterfahrungen verarbeitete er später in „Die Nacht von Lissabon“.
Hui-Chun Cheng, Professorin im Bereich Literaturwissenschaft, wird Remarques Werke vorstellen und mit dem Publikum besprechen.
Event time (Asia/Taipei)
- Asia/Taipei
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Location
Taipei World Trade Center Hall 1
1F., No.5, Sec. 5, Xinyi Rd
International Salon
Taipei, 110
Taiwan